Jugendabteilung

 Die Jugend hat im Alpenverein und Skiclub Saarbrücken einen hohen Stellenwert. Sie hat innerhalb der Sektion einen annähernd selbständigen Status unter eigenem Namen -Jugend des Alpenverein und Skiclub Saarbrücken "JASS"- und legt Inhalt und Umfang ihrer Tätigkeit selbst fest. Sie wird von der Sektion mit einem Jahresetat ausgestattet, der zur Finanzierung aller Aktivitäten dient und eigenverantwortlich verwaltet wird. Jugendaktivitäten werden in aller Regel bezuschusst.
Wir haben derzeit mit ca. 330 jugendlichen Mitgliedern einen Anteil von über 20% an der Gesamtmitgliederzahl.
Die meisten aktiven Jugendlichen finden sich beim Klettern, sei es in Ensdorf in unserer Kletterhalle oder bei Kletterfahrten. Wir führen jedes Jahr einen Kletterkurs für Kinder und Jugendliche durch, daneben mehrere Ein- und Mehrtagesfahrten zu geeigneten Kletterfelsen und eine zweiwöchige Kletterfreizeit, die auch ins Hochgebirge führen kann. Daneben hat sich in den letzten Jahren eine Sportklettermannschaft entwickelt, die inzwischen auch erste Erfolge in Jugendwettbewerben verzeichnen kann.
Seit zwei Jahren finden wieder Skifreizeiten von jeweils einer Woche über Fastnacht statt, an der Ausbilderqualifikation der Jugendleiter wird noch gearbeitet.
Ansonsten sind wir offen für alles und bleiben neugierig. Wenn Ihr auch was rauskriegen wollt -z.B. ob der Löschwasserteich unter der Saarbrücker Hütte mit sehr, sehr großen Eiswürfeln drin zum Baden geeignet ist- seid Ihr hier richtig!
PS: Bitte schaut auch auf den anderen Seiten nach. Die Kletterfahrten von Andreas Rothgerber auf der Seite "Klettern" sind meist auch für Jugendliche geeignet.

 

Umweltbaustelle

Die Landesjugendleitung Rheinland-Pfalz/Saarland führt -organisiert und geleitet von Katja Becker- bereits seit über 10 Jahren jeweils im Frühjahr und im Herbst eine sog. Umweltbaustelle im Klettergebiet Südpfalz durch. Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem sehr sandigen und erosionsanfälligen Boden des Gebiets, der besonders rund um die beliebteren Kletterfelsen durch die hohe Anzahl der Begeher sehr beansprucht wird. Da sich viele nicht an die Wege halten und auf der Suche nach dem kürzesten Weg zum Einstieg wilde Trampelpfade anlegen, wird häufig die Pflanzen- und Humusdecke aufgerissen und der darunterliegende lose Sand freigelegt. Nach starken Regenfällen werden so tiefe Rinnen ausgespült.
Bei den Umweltbaustellen werden in erster Linie diese Schäden durch Auffüllen beseitigt und die Trampelpfade durch Belegen mit Gestrüpp unpassierbar gemacht. An den vorhandenen Wegen wird durch das Anlegen von Stufen aus Baumstücken das Gefälle vermindert, wo notwendig werden Wege neu angelegt. Häufig ergibt sich auch die Notwendigkeit, an den Einstiegen Plattformen für die Sichernden zu schaffen.
Die Arbeiten werden -unter Anleitung und Mitarbeit Erwachsener- von Kindern und Jugendliche durchgeführt. Für viele ist es die erste Erfahrung mit Werkzeugen wie Beilen, Äxten, Sägen, schweren Hämmern usw. (Kettensägen werden allerdings ausschließlich von kundigen Händen angewendet).
Die Umweltbaustellen dauern immer ein Wochenende, übernachtet wird in Gruppenunterkünften im Gebiet. Gekocht wird Samstag abends gemeinsam. Verpflegung, Unterkunft und Fahrt übernimmt die Landesjugendleitung, so daß für die Teilnehmer keine Kosten entstehen (außer Eintritt fürs Schwimmbad).
Das Wochenende besteht jedoch nicht nur aus Arbeit; in der Regel werden wir samstags mit den geplanten Arbeiten fertig, so daß wir am Sonntag zwischen Frühstück und Rückfahrt genügend Zeit für andere Aktivitäten haben (Schwimmbad, Wandern, Geocaching, mit etwas Wetterglück auch Klettern....)